Schlagwort Archiv: SongDerWoche

Pure Ground – Second Skin

Sorry für die Sendepause – zu viel Streß, zu wenig Zeit zum bloggen. Aber zumindest einen Song der Woche gibt es mal wieder.

Pure Ground aus Los Angeles läuft derzeit oft in meinen Kopfhörern. Sehr minimalistischer Synth-Sound, etwas dreckig und reichlich do-it-yourself klingend. Rauh und dann doch wieder mit fast wavigen Melodien, der Gesang im Mix eher zweitrangik und etwas distanziert klingend… alles in allem eine Mischung, die oft sehr an The Klinik erinner, und das ist ein großes Kompliment.

Tommi Stumpff – Massaker

Tommi Stumpff – ein EBM-Urgestein, nach jahrzentelanger Pause wieder ein wenig aus der Versenkung aufgetaucht und unter anderem dieses Jahr auf dem WGT aufgetreten. Subtil kann man ihn nicht gerade nennen, aber mitreissend allemal. Landet auch heute noch gerne in meinen Playlists und hat noch jedes mal auf der Tanzfläche funktioniert.

(Nebenbei, das war ’n guter Sampler, damals…)

Architect – Neon

Die Woche fängt gut an, denn es gibt eine neue EP von Daniel Myer.

Daniel Myer zählt zweifellos sowohl zu den genialsten als auch zu den produktivsten Köpfen in der elektronischen Musik. Was für mich Architect zu dem interessantesten seiner diversen Projekte macht ist die Unbeschwertheit, mit der er hier außerhalb der Schubladen agiert. Man traut sich kaum noch, Architect irgendeinem spezifischen elektronischen Genre zuzuordnen. Und seit Emese Arvai-Illes auf dem Vorgängeralbum Mine als Sängerin dazu kam, hat Architect sich noch weiter von irgendeinen ‚typischen‚ Sound entfernt, während er mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit die verschiedensten Einflüße integriert. Diese Entwicklung findet mit Neon seine gelungene Fortsetzung.
Zu den diversen Remixen auf der EP kann ich an dieser Stelle noch nichts sagen, die wollen erst noch in Ruhe angehört werden…

Enduser – Hidden Wrath

Breakcore hat in den letzten zehn Jahren die Industrial-Landschaft ordentlich umgekrempelt und erweitert – auch wenn dies manchen oldschool-Puristen nicht passen mag.

Enduser war einer der ersten Künstler, der mir hier positiv auffiel. Hidden Wrath hat zwar inzwischen auch schon neun Jahre auf dem Buckel, aber bleibt meiner Meinung nach einer seiner besten songs.