Schlagwort Archiv: AlbumReview

Deutsch Nepal – Alcohology

Letzte Woche habe ich noch von alten Deutsch Nepal-Songs geschwärmt, diese Woche gibt es ein neues Album.
DeutschNepal_AlcohologyAlcohology ist ein zunächst etwas befremdlicher Titel – aber das Album ist  unverkennbar Deutsch Nepal von der ersten Sekunde an. Die minimalistischen und dennoch effektiven Kompositionen mit hypnotisch-monotoner Percussion. Der weite, oft metallisch angehauchte Reverb – als stünde man in einer verlassenen Fabrik. Die tiefen, erdigen Sounds darunter – bedrohlich anschwellend, um dann wieder zurück ins Dunkel zu fallen. Die rauhe Stimme des ‚Generals‘, überwiegend getragene, fast sakrale Klage, manchmal jedoch in zornige Zwischenrufe ausbrechend.

Und natürlich ist kaum ein Song kürzer als sieben Minuten.

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Michael Idehall – Deep Code Sol

Deep_Code_SolDer Name Michael Idehall war mir bis vor kurzem kein Begriff und ich bin erst über ihn gestolpert, als Ant-Zen diesen Sommer mit Deep Code und Sol zwei Tape-Veröffentlichungen des Schweden zu einer Compilation zusammengepackt und unter dem konsequenten Titel Deep Code Sol neu veröffentlichte. Und ich kann nicht anders, als ihn begeistert weiter zu empfehlen: Idehalls Musik ist phantastisch und bewegt sich zudem in stilistischen Gefilden, in denen für meinen Geschmack zur Zeit viel zu wenig passiert.

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Gore Tech – Futurphobia

Gore_Tech_FuturphobiaAuch über 30 Jahre nach seinem Erscheinen wird Neuromancer noch fleissig zitiert und gesamplet – vielleicht sollte man die ganzen Musiker mal darauf aufmerksam machen, das William Gibson inzwischen zehn weitere bemerkenswerte Romane geschrieben hat, die man mal ausschlachten könnte?

Egal – das Intro zu Futurphobia mag vielleicht nicht sonderlich originell sein, aber es erfüllt seinen Zweck und baut den Kontext für das folgende, ansonsten ohne Text auskommende Album auf.

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