Schlagwort Archiv: 2015

VERIN & ∆AIMON (feat. Chris Vaughn) – Come Down

Come Down, entstanden im Andenken an den früh verstorbenen Ras Dva Records-Gründer Ric Laciak, ist ein schöner song, und jetzt als Album mit gleich neun Remixen erschienen.


Zugegeben, es gehört etwas Ausdauer dazu, sich zehn Versionen des gleichen Songs anzuhören – aber erstaunlicherweise ist keine davon schlecht. (mehr …)

Subheim – Foray

Subheims drittes Album ist ein interessanter Hybride aus Dark Ambient und Downtempo.
Viele der akkustischen Zutaten sind erstmal geradezu archetypisch für Ambient: Die lange schwebenden Synth-Pads und Streicher, die eingestreuten Field Recordings, die sich ätherisch auflösenden Vokals und der weite, offene Hall. Dabei zielt Subheim jedoch nie auf die Gefühle von Einsamkeit und kosmischer Verlorenheit ab, die im klassischem Dark Ambient oft die vorherrschende emotionale Färbung sind. Der Klang ist nie schneidend, immer weich und von etwas Wärme erfüllt: Als würde man zwar durch eine kalte Winternacht laufen, aber habe dabei einen flauschig warmen Mantel an.

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Deutsch Nepal – Alcohology

Letzte Woche habe ich noch von alten Deutsch Nepal-Songs geschwärmt, diese Woche gibt es ein neues Album.
DeutschNepal_AlcohologyAlcohology ist ein zunächst etwas befremdlicher Titel – aber das Album ist  unverkennbar Deutsch Nepal von der ersten Sekunde an. Die minimalistischen und dennoch effektiven Kompositionen mit hypnotisch-monotoner Percussion. Der weite, oft metallisch angehauchte Reverb – als stünde man in einer verlassenen Fabrik. Die tiefen, erdigen Sounds darunter – bedrohlich anschwellend, um dann wieder zurück ins Dunkel zu fallen. Die rauhe Stimme des ‚Generals‘, überwiegend getragene, fast sakrale Klage, manchmal jedoch in zornige Zwischenrufe ausbrechend.

Und natürlich ist kaum ein Song kürzer als sieben Minuten.

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Michael Idehall – Deep Code Sol

Deep_Code_SolDer Name Michael Idehall war mir bis vor kurzem kein Begriff und ich bin erst über ihn gestolpert, als Ant-Zen diesen Sommer mit Deep Code und Sol zwei Tape-Veröffentlichungen des Schweden zu einer Compilation zusammengepackt und unter dem konsequenten Titel Deep Code Sol neu veröffentlichte. Und ich kann nicht anders, als ihn begeistert weiter zu empfehlen: Idehalls Musik ist phantastisch und bewegt sich zudem in stilistischen Gefilden, in denen für meinen Geschmack zur Zeit viel zu wenig passiert.

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Pure Ground – Second Skin

Sorry für die Sendepause – zu viel Streß, zu wenig Zeit zum bloggen. Aber zumindest einen Song der Woche gibt es mal wieder.

Pure Ground aus Los Angeles läuft derzeit oft in meinen Kopfhörern. Sehr minimalistischer Synth-Sound, etwas dreckig und reichlich do-it-yourself klingend. Rauh und dann doch wieder mit fast wavigen Melodien, der Gesang im Mix eher zweitrangik und etwas distanziert klingend… alles in allem eine Mischung, die oft sehr an The Klinik erinner, und das ist ein großes Kompliment.