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Whisky & Music

So, I recently was made aware of an old postings by idieyoudie about pairing drinks with music. That seemed like an awesome idea and I couldn’t stop thinking – which song would fit the different Whiskys I got at home? It took me some, eh, research, but I finally arrived at five pairing which I’m rather happy with. So here is my late reply to Alex and Bruce.

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Der Preis für den besten Albumtitel geht an…

Test Dept.! Jedesmal, wenn ich The Unacceptable Face of Freedom höre, denke ich „Was für ein wundervoller Titel!“
TestDept_TheUnacceptableFaceOfFreedom
Nachdem ich neulich behauptete, es fiele mir schwer, einen besseren zu finden, habe ich es tatsächlich mal probiert und meine Sammlung durchgeschaut… yep, ich habe keinen besseren gefunden.

Aber ein paar kamen nah ran.

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This is not fucking 1977

Manchmal weiß man ganz genau, was man sagen will – aber während man sich noch den Kopf über das wie zerbricht, kommt jemand anders daher und bringt es auf den Punkt.
In diesem Fall Bruce & Alex von I Die : You Die, die mir in einer Folge ihres Podcasts aus der Seele sprechen.

It’s time for an end for controversy for controversies own sake. This scene has been engaging in it for a long-ass time and I’m tired of hearing people invoking Laibach to justify it, I’m tired of people flirting with fascist tropes without anything to back it up, I’m tired of people just trying to piss off the political correct police who are trying to push down their freedom of speech et cetera et cetera.

Industrial has a history of transgressive themes, and I am so on board with that, but fucking Genesis P-Orridge, and the rest of the TG people didn’t sit down to go „Hey, we just gonna do something shocking for its own sake.“ There was an artistry to what they did, because there was a meaning to what they did.

We’re not at a point in our discourse where there is any value in being shocking for its own sake. This is not fucking 1977 in the UK.

Und weil das den Nagel auf den Kopf trifft (und weil mir gerade etwas die Zeit fehlt, um selbst längere Beiträge zu verfassen), lasse ich das einfach mal so stehen.

Überhaupt.

Lest die Seite und hört den Podcast. Good stuff.

Ideologisches Hütchenspiel (4): Ars Gratia Artis?

(Teil 1, 2, 3)

Ars Gratia Artis – der Titel von Erdmanns Manifest deutet eine argumentative Stoßrichtung an, die man dann im Text zunächst auch wiederfindet.

Es obliegt mir als Kunstschaffenden nicht, mich als Werkzeug irgendeiner wie auch immer gearteten, politischen oder ideologischen Weltanschauung zur Verfügung zu stellen oder in Form eines erzieherischen Auftrages zu handeln und anderen Menschen zu erklären, wie sie die Welt für sich begreifen sollen. Dann wäre das musikalische Schaffen für mich beendet, da die Muse dann nicht mehr frei wäre.

Ars gratia artis – die Kunst um der Kunst willen, ohne politische oder ideologische Komponente? Schwierig, wenn faschistische Symbole oder Begriffe aufgegriffen werden, aber nicht unmöglich: DAFs Mussolini ist ein herrliches Stück Dadaismus, das sich kaum in einen politischen Kontext stellen lässt und gerade deshalb beim erstmaligen Hören für Irritation sorgt.

Bei Triarii hingegen wirkt die Inanspruchnahme eines l’art pour l’art-Standpunktes fadenscheinig. (mehr …)