Monatliches Archiv: August 2015

Architect – Neon

Die Woche fängt gut an, denn es gibt eine neue EP von Daniel Myer.

Daniel Myer zählt zweifellos sowohl zu den genialsten als auch zu den produktivsten Köpfen in der elektronischen Musik. Was für mich Architect zu dem interessantesten seiner diversen Projekte macht ist die Unbeschwertheit, mit der er hier außerhalb der Schubladen agiert. Man traut sich kaum noch, Architect irgendeinem spezifischen elektronischen Genre zuzuordnen. Und seit Emese Arvai-Illes auf dem Vorgängeralbum Mine als Sängerin dazu kam, hat Architect sich noch weiter von irgendeinen ‚typischen‚ Sound entfernt, während er mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit die verschiedensten Einflüße integriert. Diese Entwicklung findet mit Neon seine gelungene Fortsetzung.
Zu den diversen Remixen auf der EP kann ich an dieser Stelle noch nichts sagen, die wollen erst noch in Ruhe angehört werden…

Enduser – Hidden Wrath

Breakcore hat in den letzten zehn Jahren die Industrial-Landschaft ordentlich umgekrempelt und erweitert – auch wenn dies manchen oldschool-Puristen nicht passen mag.

Enduser war einer der ersten Künstler, der mir hier positiv auffiel. Hidden Wrath hat zwar inzwischen auch schon neun Jahre auf dem Buckel, aber bleibt meiner Meinung nach einer seiner besten songs.

The Klinik – Moving Hands

In den letzten Wochen tat sich hier in der Zentrale nicht viel – leider fand ich nicht die Ruhe, um längere Beiträge zu schreiben. Jetzt habe ich allerdings mal wieder ein paar Album-Reviews und andere interessante Dinge in Arbeit, und um die endlich fertig zu bekommen fasse ich mich diesmal mit dem Song der Woche kurz: Ein Klassiker von The Klinik.

Wychdoktor – The Conjuration

Wychdoktor aus Ontario hat gerade sein drittes Album Hexen veröffentlicht, und es ist ein ziemlicher Hammer. Ein perfektes Beispiel dafür, daß man harten, Club-tauglichen noisen machen kann, ohne stumpfsinnig zu werden oder auf Atmosphäre zu verzichten. Voodoo Industrial vom feinsten.