Monatliches Archiv: Juni 2015

Contagious Orgasm – Rusts

So, der letzte Song der Woche vor der initiation][eigengrau! Shit, ich freu mich riesig! Habe gerade bei den Vorbereitungen für die Party einen grandiosen track von Contagious Orgasm wieder gefunden den ich völlig vergessen hatte. Und da ich die genialen Japaner bisher noch nicht im blog hatte, wird Rusts zum Song der aktuellen Woche.

Viel Spaß damit, ich hoffe wir sehen uns am Samstag in der Kreativfabrik!

J.Teipel – Verschwende deine Jugend

verschwende_deine_jugendDAF hatten gerade ihr erstes Konzert gespielt als ich geboren wurde, und die Gründung der Einstürzenden Neubauten lag noch ein Jahr in der Zukunft. Musikalisch spannende Zeiten, aber ich kann leider nicht behaupten, sie bewußt miterlebt zu haben. Doch wenn man sich mit Industrial – oder mit Punk, oder mit einem Dutzend anderer Genres beschäftigt – dann führt alles immer wieder auf die Jahre um 1980 zurück. Und wenn man sich dafür interessiert, wie das damals in Deutschland anfing mit Punk und New Wave und ja, auch mit Industrial, dann ist Jürgen Teipels „Doku-Roman“ Verschwende deine Jugend eine eben so aufschlußreiche wie unterhaltsame Lektüre.

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Bohren & der Club of Gore – Midnight Black Earth

Heute wagen wir uns mal aus den üblichen Genre-Gefilden heraus zu einer der merkwürdigsten deutschen Bands. Die Musik von Bohren & der Club of Gore könnte man als Zeitlupen-Horror-Jazz umschreiben und sie würde wundervoll als Soundtrack zu einem David Lynch-Film passen.

Das kommt aus einer Ecke, die mit der Industrial-Tradition erstmal gar nichts zu tun hat… aber erreicht dann atmosphärische Gefilde, die nicht weit entfernt vom Dark Ambient liegen.

Malaria – Geld

Wir spielten mal Tabu und ich mußte Malaria beschreiben. Natürlich rief ich „Von denen ist das Original von Kaltes Klares Wasser!“ und alle sahen mich verständnislos an. Ich habe dann geschimpft anstatt andere Beschreibungen zu suchen und die Runde verloren.

Malaria ist viel zu sehr in Vergessenheit geraten, und das ist ’ne Schande. Was die Gruppe um Gudrun Gut und Bettina Köster in den frühen 80ern gemacht hat war selbst in einer an musikalischen Experimenten reichen Zeit herausragend und beeindruckt mich in seiner Eigenständigkeit noch heute. Ich wünsche mir weniger Kaltes Klares Wasser-Cover und mehr Original-Malaria!