Monatliches Archiv: Januar 2015

Einstürzende Neubauten – Lament

Lament ist ein guter Grund, sich mal wieder eine CD zu kaufen und nicht nur mp3s. Das neue Neubauten-Album braucht Zeit. Und ein Booklet.
Ich habe es erstmal falsch gemacht, mir aus Bequemlichkeit das Album rasch als download gekauft und unterwegs auf dem mp3-Player gehört. Und war enttäuscht.

Neubauten_Lament_1

Aber ein Neubauten-Album kann ich nicht einfach so unter ‚Naja, schade‚ abhaken. Zumal das Gefühl zurückblieb, überhaupt nicht verstanden zu haben was da vor sich ging.

Neubauten_Lament_2
Also habe ich ein paar Tage später das Album nochmal in Ruhe gehört und mir dabei ein wenig den Hintergrund angelesen. Und das war eine andere, sehr bemerkenswerte Erfahrung.

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Beinhaus – Das Wort muss eine Waffe sein

Eigentlich hatte ich für heute ja schon einen anderen song vorbereitet, aber dann entdeckte ich, das Beinhaus eben ein neues Album rausgebracht hat. Da werfe ich doch gerne mal das Programm um, um eine wirklich gute lokale Band zu supporten.

Beinhaus lärmt schon seit 20 Jahren und hat eine bemerkenswert eigenständige Mischung harter Elektronik und oldschool-Altmetal-Percussion, wie man sie heutzutage viel zu selten findet. Und obwohl Beinhaus quasi aus der Nachbarschaft kommt, habe ich sie noch nie live gesehen. Ziemlich peinlich eigentlich. Zum Glück lässt sich dies in Kürze nachholen!

Beinhaus_Flyer
Freue mich drauf und bin schwer gespannt.

We Demand Better

Jairus Khan von Ad·ver·sary schätze ich nicht nur wegen seiner Musik.
Während eines Auftritts beim Kinetik-Festival 2012 in Toronto zeigte er während des letzten songs (dem großartigen Friends of Father) diese Präsentation:

Old news, aber hey, vor zwei Jahren wurde hier noch nicht gebloggt und die Aktion verdient es einfach nochmal erwähnt zu werden.
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Ad·ver·sary – No Exit

Man denkt ja manchmal, die Begeisterungsfähigkeit für Musik ließe mit zunehmendem Alter nach. Dank Bone Music weiß ich, dass dem zum Glück nicht so ist und ich mit Mitte Dreißig noch immer genau so enthusiastisch sein kann wie in meiner Jugend. Kaum ein Album hat mich in den letzten zehn Jahren auf Anhieb so begeistert wie das Debut von Jairus Khan, alias Ad·ver·sary.

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